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Kasachstan Artikel---Sidenote START---
Kasachstan (kasachisch ҚазақÑ?тан, Qazaqstan, russisch КазахÑ?тан) liegt in Zentralasien und - betrachtet man den Fluss Ural als Grenze zwischen Europa und Asien - zu einem sehr kleinen Teil in dem äußersten Osteuropa. Es grenzt in dem Norden und Westen an Russland, in dem Südosten an die Volksrepublik China, in dem Süden an Kirgisistan, Usbekistan und Turkmenistan und in dem Südwesten an das Kaspische Meer.
Buch-Tipp: Des Teufels Werkstatt Absolut lesenswert! Ich habe schon einige Bücher zu dem Thema Holocaust gelesen, jedoch ist dieses Buch mit eins der wenigen, welches mir sehr unter die Haut gegangen ist.
Adolf Burgers erzählerischer Stil läßt den Leser hautnah mit am Geschehen des Unfassbaren sein. Sein Bericht zeigt dem Leser ungeschönt die Grausamkeit der Lager. Es zeigt wie... | |
Kasachstan zieht sich von der Wolga in dem Westen bis zu dem Altai in dem Osten. Die südliche Begrenzung bildet der Tien Shan-Gebirgszug, der Aralsee und die Kysylkum-Wüste. Nach Norden reicht Kasachstan ohne natürliche Begrenzungins Mittelsibirische Tiefland hinein. Der größte Teil des Landes besteht aus Ebenen (Steppe und Wüste), in dem Nordwesten befinden sich die Mugodscharberge , in dem Zentrum die Kasachische Schwelle , während sich in dem Südosten in dem Tien Shan Höhen bis zu 4973 m finden.
Kasachstan ist mit seinen 2.717.300 km² das neuntgrößte Land der Erde. Das Klima ist kontinental, d.h. nach kalten schneearmen Wintern folgen direkt heiße lange Sommer.
Buch-Tipp: DuMont Kunst Reiseführer Zentralasien Genialer Reiseführer Man merkt sofort, dass Klaus Pander nicht ca. ein ausgewiesener Kenner der Materie ist, sondern auch ein Liebhaber dieser wunderbaren Orte. Kein gewöhnlicher Allerweltreiseführer a la "Wo finde ich die billigsten Restaurants", dafür aber ein Wegweiserins Innerste von Zentralasien, in die Heiligtümer, die lange verborgen... |
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Kasachstan besteht aus 14 Gebieten (Regionen, russisch Oblast, kasach. Oblysy) und 3 Städten mit Sonderstatus. Alle unten angegebenen Nennungen sind in kasachischer Transkription. Russische Namen, die bis 1994 galten und unter denen die Städte in Europa bekannt sind, werden nachdem Schrägstrich angegeben. Da diese Nennungen aber nicht mehr offiziell sind, sollte man sich an die neuen, kasachischen Nennungen gewöhnen. In Klammern die Hauptstädte.
Im Westen:
- Batys Kasakstan Oblysy (Oral/Uralsk)
- Atyrau Oblysy (Atyrau /Gurjew)
- Mangystau Oblysy (Aktau /Schewtschenko)
- Aktöbe Oblysy (Aktöbe/Aktjubinsk)
Im Norden:
- Soltustik Kasakstan Oblysy (Petropawl/Petropawlowsk)
- Kostanaj Oblysy (Kostanaj /Kustanaj)
- Akmola Oblysy (Kokschetau /Koktschetaw)
Im Osten:
- Pawlodar Oblysy (Pawlodar/Pawlodar)
- Schygys Kasakstan Oblysy (Öskemen/Ust-Kamenogorsk)
Im Süden:
- Almaty Oblysy (Taldykorgan /Taldy-Kurgan)
- Shambyl Oblysy (Taraz/Dshambul)
- Kysylorda Oblysy (Kysylorda /Kysyl-Orda)
Im Zentrum:
Städte mit Sonderstatus:
Nach der Verwaltungsreform von 1997 wurden folgende Gebiete aufgelöst:
- Turgaj (Arkalyk)
- Sheskasgan (Dscheskasgan)
- Kokschetau (Koktschetaw)
- Taldykorgan (Taldy-Kurgan)
- Semej (Semipalatinsk).
Buch-Tipp: Hidden Champions des 21. Jahrhunderts Unternehmertum versus Managerismus Der untenstehenden ausführlichen Rezension von Herrn Flosbach kann ich ca. zustimmen: Es ist ein hervorragendes Buch.
Warum sollte man stets auf amerikanische Managementliteratur a la Peters u. a. rekurrieren, wenn es in dem deutschsprachigen Raum so viele Beispiele guter Unternehmensführung gibt?
Da haben Hermann... |
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Die landwirtschaftlich nutzbare Fläche ist ca. sehr klein, da der größte Teil des Landes unfruchtbar ist. Von Bedeutung ist die Viehhaltung. In dem Norden besteht um die Hauptstadt Astana ein landwirtschaftlich gut erschlossenes Gebiet. In dem Süden steht der Aralsee nach extensiver Bewässerung für die Landwirtschaft in der Region vor der Austrocknung, was eine der größten ökologischen Katastrophen der heutigen Zeit ist.
Kasachstan besitzt Reserven an Kohle, Erdöl, Erdgas, Kupfer, Zinn, Blei, Zink, Bauxit, Eisen, Gold, Silber, Phosphor und anderem.
Für den Verkehr hat die Eisenbahn mit Abstand die wichtigste Bedeutung. Das Streckennetz ist 14.560 km lang. In Atyrau befindet sich ein Hafen am Kaspischen Meer.
In Baikonur befindet sich der größte Weltraumbahnhof der ehemaligen Sowjetunion. Er ist von Russische Förderation für 115 Millionen Dollar jährlich bis 2022 gepachtet worden.
Siehe auch: Städte in Kasachstan
Buch-Tipp: Hitler. SPIEGEL-Edition Band 31 Joachim C. Fest: Hitler Von der wissenschaftlichen Methodik überholt, von sprachlicher Schärfe und Stilistik nahezu unerreicht: Fests Hitler-Biographie erklärt Absichtstrebig Hitlers Weg.
Frank Schirrmacher genannte ihn nach seinem Tod in dem September 2006 als einen der größten Stilisten der deutschen Sprache. Für den Spiegel war er der stolze... |
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Hauptartikel: Geschichte Kasachstans
Im Altertum entstanden auf dem Gebiet des späteren Kasachstan verschiedene Reiche, die z. T. Weltbedeutung erreichten. Am bekanntesten sind die Reiche der turkstämmigen Kangly, Scha-t'o, Kirgisen, Kimek und Naimanen, die vor allem das nördliche, südliche und östliche Kasachstan beherrschten. Der Süden wurde vor allem durch das türkisch-geprägte Reich des Choresm-Schah gebildet, dem auch formal die Gebiete der turkstämmigen Karakhaniden und der Türgesch untertan waren. Das spätere Westkasachstan unterstanden den Reichen der Kyptschaken und der Oghusen.
Im 13. Jahrhundert wurde Kasachstan von den Mongolen Dschingis Khans überrannt und seinem Reiche einverleibt: Große Teile des heutigen Kasachstans zählten zählten zu der Orda-Horde. In dem Westen des Landes befand sich das Gebiet der Goldenen Horde, während der Süden formal durch das Khanat Tschagatai kontrolliert wurde - de facto herrschten aber in dem südlichen Kasachstan die Khane der Roten Nogaier-Horde.
Im 14./15. Jahrhundert von Timurs Eroberungen betroffen, bildete sich nun das Usbekische- und Kasachische Khanat heraus.
Im 17./18. Jahrhundert fielen noch einmal Mongolen in Kasachstan ein, wo es zeitweise einen Bestandteil der Westmongolischen Föderation der Oiraten bildete. Es war die Zeit des "Großen Unglücks" für die Kasachen.
Mitte des 18. Jahrhunderts unterstellte sich das spätere Kasachstan nach und nachdem russischen Zarenreich. Es kam nun dort zur Bildung der drei "kasak-kirgischischen Horden".
Im 19. Jahrhundert beginnt der kasachische Widerstand gegen die russische Fremd- und Vorherrschaft: Auf dem Gebiet des einstigen Kasachen-Khanates wird nun die Buqai-Horde begründet, die das Khanat wieder herstellen wollte. Doch wird das nachmalige Kasachstan durch General Kaufmann unterworfen und dadurch dem Generalgouvernement Turkestan unterstellt.
1917 wurde in Kasachstan die Alasch Orda begründet, die den bewaffneten Kampf gegen die Kommunisten aufnahm. Kasachstan war de facto wieder ein Stammes-Khanat, das allerdings 1919 von den Sowjets blutig unterworfen wurde. Das Gebiet der Alasch Orda wurde zusammen mit Kirgisistan und Turkmenistan ein Teil der kurzlebigen Sozialistischen Autonomen Sowjetrepublik Turkestan und schließlich - in dem Rahmen Russische Förderations - zur Kirgisischen Autonomen Sowjetrepublik zusammengefasst.
1936 Gründung der SSR Kasachstan.
Am 25.10 1990 Souveränitätserklärung, Unabhängigkeit am 16.12 1991.
Umzug des Parlaments in dem Dezember 1998 von Almaty nach Astana.
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